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Deine Aquarell-Erstausstattung

Weniger kaufen, besser verstehen. Für den Anfang reichen gutes Papier, ein Pinsel und ein kleiner Farbkasten. Hier steht, worauf es dabei ankommt und was warten kann.

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Aquarellkasten mit halben Näpfchen und Mischfeldern
Foto: Les.aqua, Wikimedia Commons, CC0

Die drei Grundlagen

Papier, Pinsel, Farbe

Papier ist die Grundlage

Nimm Aquarellpapier mit 300 g/m². Baumwollpapier verzeiht Nass in Nass und mehrere Schichten am besten. Zellulosepapier ist günstiger und reicht für Übungen. Kalt gepresstes Papier mit mittlerer Struktur ist der vielseitigste Start.

Dein Materialtest: Male auf einem Rest eine Lasur, lass sie trocknen und setz eine zweite darüber. Raut die Oberfläche auf, ist das Papier für mehrere Schichten zu weich.

Ein guter Pinsel genügt

Ein Rundpinsel Größe 8 bis 10 mit feiner Spitze und gutem Wasserspeicher malt Flächen und Linien. Kunsthaar ist günstig und hält lange. Ein breiter Flachpinsel für große Flächen kann später dazukommen.

Dein Materialtest: Mach den Pinsel nass und ziehe eine feine Linie nur mit der Spitze. Drück dann auf: Der Strich wird breit, und die Spitze soll danach wieder zusammenfinden.

Wenige Farben, viele Möglichkeiten

Ein warmes und ein kühles Gelb, Rot und Blau plus ein Erdton reichen für fast alles. Ein kleiner Kasten in Studienqualität ist der beste Anfang. Achte auf Pigmentangaben wie PB29 auf der Packung.

Dein Materialtest: Male eine Farbkarte mit allen Näpfchen. So siehst du, welche Farbe kräftig und welche durchscheinend ist. Mehr dazu im Farbkreis.

Die Starterausstattung

Dein erster Maltisch

Nutze Wassergläser, Tücher und einen weißen Teller, die du schon hast. Rahmen, Zerstäuber und große Farbsammlungen können warten. Die Liste ist eine Orientierung, kein Produkttest.

Zubehör mit einem Zweck

  • Bleistift und Knetradiergummi

    Ein harter Bleistift (HB) für leichte Vorzeichnungen. Das Knetradiergummi hebt Graphit ab, ohne die Papieroberfläche aufzurauen.

    Immer vor dem Malen radieren, nie auf nassem Papier.

    Ansehen* · Ansehen*

  • Malerkrepp

    Klebt das Blatt rundum fest, damit es sich weniger wellt. Nach dem Abziehen bleibt ein sauberer weißer Rand.

    Langsam und flach abziehen, wenn alles trocken ist.

    Ansehen*

  • Mischpalette

    Eine weiße Fläche zum Mischen. Porzellan lässt die Farbe nicht abperlen wie manches Plastik.

    Ein alter weißer Teller tut es am Anfang auch.

    Ansehen*

  • Zerstäuber

    Feiner Sprühnebel hält die Näpfchen feucht und macht Papier gleichmäßig nass für Nass in Nass.

    Kleine Flasche mit 50 bis 100 ml reicht.

    Ansehen*

  • Lineal

    Ein Metalllineal mit Korkrücken rutscht nicht und liegt nicht flach auf, so verschmiert keine Farbe.

    30 cm reichen für die meisten Formate.

    Ansehen*

  • Aquarellstifte

    Eine Ergänzung für Details und für unterwegs. Mit dem nassen Pinsel lösen sich die Striche zu Farbe.

    Mehr dazu bei den Aquarellstiften.

    Ansehen*

  • Bilderrahmen

    Für fertige Bilder: mit Passepartout, damit das Aquarell nicht am Glas anliegt.

    Standardformate wie 24 × 30 cm im Rahmen 30 × 40 cm sparen Geld.

    Ansehen*

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Dein Aquarell als Geschenk

Du malst noch nicht lange genug für ein Porträt, willst aber ein Foto als Aquarell verschenken? Dann kannst du es selbst versuchen oder malen lassen. Beide Wege stehen bei Foto als Aquarell.

Was du nicht brauchst

  • Einen Kasten mit 36 Farben. Die meisten bleiben unbenutzt, und Mischen lernst du mit sechs Farben besser.
  • Teure Echthaarpinsel. Moderne Kunsthaarpinsel reichen für lange Zeit.
  • Abdeckflüssigkeit, Salz und Spezialpapiere. Die sind spannend, wenn die Grundlagen sitzen.

Häufige Fragen

Was brauche ich mindestens, um mit Aquarell anzufangen?

Aquarellpapier mit 300 g/m², einen Rundpinsel Größe 8 bis 10 und einen kleinen Farbkasten. Wasser, Teller und Küchenpapier hast du meist schon.

Lohnt sich ein Aquarell-Set für Anfänger?

Ein kleiner Kasten mit 8 bis 12 Näpfchen in Studienqualität lohnt sich. Große Sets mit vielen Farben und Zubehör enthalten oft Teile, die du nicht brauchst.

Woran spare ich besser nicht?

Am Papier. Auf dünnem Papier wellt sich die Farbe, und dann gelingt auch mit guten Farben kein Bild.