Deine Malschule für Aquarell
Aquarell malen lernen.
Schritt für Schritt.
Vom ersten Bleistiftstrich bis zum fertigen Bild: Jede Lektion zeigt dir jeden Schritt als Bild, mit Timer zum Trocknen und einer kleinen Aufgabe am Ende.
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10 Lektionen zum Mitmalen5 Werkzeuge zum Ausprobieren

Die Malschule
Lektionen zum Mitmalen
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Technik
Aquarell-TechnikenNass in Nass, Lasieren, Farbverlauf und Negativmalerei in vier kleinen Lektionen. -
Motiv
Tulpen malenDie dankbarste Blume für den Anfang: klare Form, kräftige Farbe. -
Motiv
Rosen malenEine Rose aus Bögen um eine dunkle Mitte, mit Schatten und Blättern. -
Motiv
Sonnenblumen malenLeuchtendes Gelb, dunkle Mitte und Blätter aus einem Pinselstrich. -
Projekt
WeihnachtskartenKugel, Tannenbaum und Winterlandschaft für einen Stapel eigener Karten. -
Motiv
Aquarell BlumenLockere Blüte, Mohn, Lavendel und Kirschblüte zum Mitmalen. -
Motiv
Herbst malenHerbstblatt, Fliegenpilz, Herbstbaum und Rotkehlchen zum Mitmalen. -
Motiv
Landschaft malenEin See mit Tannen in sechs Schritten, mit Himmel und Spiegelung. -
Motiv
Geburtstagskarten malenLuftballons und Blumenkranz: zwei Karten, die auch beim ersten Mal gelingen. -
Motiv
Aquarell TiereSchmetterling, Blaumeise und Fuchs mit Fell und Federn.
Dein Lernpfad
Eine Lektion am Tag. In 10 Tagen dein erstes eigenes Bild.
Fang mit den Techniken an und arbeite dich von der Tulpe bis zur Landschaft vor. Die Seite merkt sich, wo du stehst.
Werkzeuge
Ausprobieren statt nur lesen
Farbkreis
Sieh, welche Farben zusammenpassen und wie du sie mischst.
ÖffnenFarben mischen
Farbmischer und Tabelle für Braun, Lila, Hautfarbe und Grau.
ÖffnenKomplementärfarben
Farbe wählen, Gegenfarbe für Malkasten und Bildschirm sehen.
ÖffnenPerspektive
Ein Haus, ein Fluchtpunkt: verschieben und verstehen.
ÖffnenMotiv-Würfel
Keine Idee? Der Würfel schlägt ein Motiv passend zu deiner Zeit vor.
Öffnen
Dein Atelier wächst mit dir
- 01
Tiefe begreifen
Ein Fluchtpunkt, viele Möglichkeiten. Verschieb ihn und sieh, wie sich das Haus verändert.
- 02
Deinen Stil finden
Loose, botanisch, Urban Sketching oder abstrakt: Probier aus, was dir liegt.
- 03
Gemeinsam malen
Malschulen und Ateliers in 14 Städten, geprüft auf Aquarell-Kurse.
Malen mit Aquarell: so funktioniert es
Aquarellfarbe besteht aus fein gemahlenem Pigment und einem wasserlöslichen Bindemittel, meist Gummi arabicum. Mit Wasser verdünnt wird sie durchscheinend. Das Licht geht durch die Farbschicht, trifft auf das weiße Papier und kommt wieder zurück. Deshalb leuchten Aquarelle so, und deshalb malst du im Aquarell von hell nach dunkel: Helle Stellen sparst du aus, dunkle Töne baust du Schicht für Schicht auf.
Das Wasser ist dabei dein wichtigstes Werkzeug. Viel Wasser macht die Farbe hell und lässt sie fließen, wenig Wasser macht sie kräftig und kontrollierbar. Wie nass das Papier ist, entscheidet, ob eine Kante weich verläuft oder scharf bleibt. Genau das übst du in der Technik-Lektion.
Einfache Bilder malen für Anfänger
Für die ersten Bilder eignen sich Motive mit klarer Form und wenigen Farben. Sie gelingen auch dann, wenn das Wasser einmal anders läuft als geplant.
- Eine Tulpe: eine einfache Becherform, eine kräftige Farbe, ein grüner Stiel.
- Eine Weihnachtskugel: ein Kreis, ein Glanzlicht und etwas Schatten. Fertig in 20 Minuten.
- Ein Herbstblatt: Gelb, Orange und Rot laufen nass in nass ineinander, Fehler fallen kaum auf.
- Ein See mit Tannen: Himmel, Wasser und ein paar dunkle Dreiecke.
Jede dieser Lektionen zeigt dir zu jedem Schritt ein Bild. Wenn du lieber erst einmal vorzeichnen willst, findest du die Vorlagen zum Ausdrucken.
Was du zum Anfangen brauchst
Für den Anfang reichen drei Dinge in ordentlicher Qualität: Farben, Papier und ein guter Pinsel. Beim Papier lohnt es sich am meisten, nicht zu sparen. Auf dünnem Zeichenpapier wellt sich die Farbe und läuft unkontrolliert. Dann wirkt jedes Bild misslungen, obwohl die Technik stimmt.
- Aquarellpapier mit 300 g/m², am besten als Block, der an allen Seiten verleimt ist. Mehr dazu beim Aquarellpapier.
- Ein kleiner Kasten mit Näpfchen, mehr dazu bei den Aquarellfarben. Sechs Farben reichen: je ein kühles und ein warmes Gelb, Rot und Blau. Welche das sind, zeigt der Farbkreis.
- Ein runder Pinsel mit guter Spitze in Größe 8 bis 12. Damit malst du Flächen und feine Linien. Welche Formen es gibt, steht bei den Pinseln.
- Zwei Wassergläser, ein Tuch oder Küchenpapier und ein Bleistift.
Die vier Grundtechniken
Lavieren: eine gleichmäßige Fläche
Nimm viel verdünnte Farbe auf und zieh sie in waagerechten Bahnen über das leicht schräge Papier. Jede neue Bahn nimmt die Farbpfütze am unteren Rand der vorigen mit. So entsteht eine Fläche ohne Streifen. Das brauchst du für Himmel und Hintergründe.
Nass in Nass
Mach das Papier mit sauberem Wasser feucht und setz dann Farbe hinein. Sie verläuft weich und bildet fließende Übergänge. Damit malst du Wolken, Nebel und unscharfe Hintergründe. Wie stark die Farbe läuft, hängt davon ab, wie nass das Papier noch ist.
Nass auf Trocken
Male mit feuchtem Pinsel auf trockenes Papier. Die Kanten bleiben scharf. So entstehen Details, Äste, Fensterrahmen und Schrift.
Lasieren: Schicht über Schicht
Aquarellfarbe ist durchscheinend. Malst du über eine trockene Schicht eine zweite, mischen sich beide für das Auge. So baust du Schatten und Tiefe auf. Wichtig ist, dass die untere Schicht ganz trocken ist.
Erste Übungen
- Male einen Farbverlauf von kräftig zu ganz hell. Gib dafür nach jeder Bahn etwas mehr Wasser in den Pinsel.
- Male zwei Farben nass in nass nebeneinander und beobachte, wie sie ineinanderlaufen.
- Male deinen eigenen Farbkreis mit zwölf Feldern. Dabei lernst du deinen Kasten kennen.
- Probier ein kleines Motiv, zum Beispiel eine Weihnachtskugel. Sie braucht nur zwei Techniken.
Typische Fehler am Anfang
- Zu wenig Wasser. Aquarell lebt vom Wasser. Ist der Pinsel zu trocken, wird die Fläche fleckig.
- Zu viel Herumwischen. Setz die Farbe und lass sie in Ruhe. Jeder zusätzliche Strich macht sie trüber.
- Kein Weiß aufgespart. Weiß kommt im Aquarell vom Papier. Überleg vorher, welche Stellen hell bleiben.
- Zu viele Farben gemischt. Mehr als zwei oder drei Farben in einer Mischung ergeben schnell Grau oder Braun.
- Ungeduld. Viele Fehler entstehen, wenn man auf halb trockene Farbe malt. Ein Föhn auf kleiner Stufe hilft.
Häufige Fragen
Ist Aquarell malen schwer?
Es braucht etwas Übung, weil das Wasser mitmalt. Mit gutem Papier und den vier Grundtechniken gelingen die ersten Bilder aber schnell.
Kann ich Aquarell mit einem Kinderfarbkasten lernen?
Für erste Versuche geht das. Kinderfarben haben aber weniger Pigment und wirken blasser. Ein kleiner Kasten mit Studienfarben ist der bessere Start.
Welches Papier ist für Anfänger gut?
Aquarellpapier mit 300 g/m². Es wellt sich kaum und verträgt viel Wasser. Normales Zeichenpapier ist zu dünn.
